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Projet École Supérieure d´Art de Metz
Espaces mémoires

Diese Projekt wird betreut von:
Gérard Hutt -  Projektleitung
Éléonore Bak - Ton und Entwicklung
Daniel Erard - Programmierung
Jean-Denis Filliozat - Inter-Aspekte
Sowie die Werkstätten, die sich mit der Realisierung  des Projektes befassen:
Video, Foto, Erzählung, etc.

In Zusammenarbeit mit dem „Conservatoire de Danse“( Tanzkonservatorium) von Metz.

 

Projekt « École supérieure d´Art «  von Metz

Erinnerungsräume

Grenzen,  Bestandsaufnahmen, Ausdehnung/ Strecken, Erzählungen, Abgrenzungen, Ränder, Utopien, Träume, Macht

Das Projekt bietet uns die Gelegenheit, mit einer neuen Form eines hybriden räumlichen Aufbaus zu experimentieren, die bereits in unserer Ausstellung „ Außerhalb des Blickfeldes“ erprobt wurde. Thema dieser Ausstellung war „die Arbeitererinnerung“ in den Räumen der Bergbaugruben von Droitaumont und des Schlachthofes von Jarny.

Dieses Experiment schuf bereits die Möglichkeit, sich in einem dreidimensionalen interaktiven virtuellen Raum zu bewegen, der feststehende und bewegte Videobilder sowie Laute einbezog.

Dieses  Mal wollen wir mit der gleichen formalen Struktur experimentieren, d. h. mit Projektionen auf Leinwänden, die nicht plan sondern polymorph (aufblasbar aus Papier oder Polymeren) sind. Diese Leinwände werden interaktive Flächen aufweisen, die vom Publikum in Gang gesetzt werden.
Die unbeweglichen  und die mobilen Bilder sowie die Hintergrundtöne werden von Studierenden realisiert.

Im Vordergrund steht die Gestaltung der dichten Räume (Bilderleinwände) und der hohlen Räume sowie die Räume der Bewegung - Räume der Reibung, der Berührung, der Entbehrung von Perspektiven und Fluchtlinien -, in Anlehnung an die von den Kriegen und totalitären Staaten verursachten Verengungen ( Verengungen der territorialen und geistigen Freiheiten, der Gedanken und der Kreativität, des Rechtes auf Leben und Freiheit).
Geschaffen werden interaktive Flächen, die eine Veränderung in der reellen Zeit der Wahrnehmung der Dinge, der Bilder und der Geräusche bieten, durch die Bearbeitung der Gesamtatmosphäre, des Lichtes und der Stimmung des Ortes.
Das Publikum soll in einen erzählenden Raum tauchen, in dem es sich als Echo plastischer und akustischer Veränderungen wieder findet und in dem sich der Einzelne sowohl in einen Akteur als auch in ein Objekt verwandelt.

Diese plastische Produktion wird das Ergebnis von dem Austausch mit Studierenden aus Lüttich, Epinal und Trier sein und es wird sich durch das Sammeln von Daten auf den Fahrten in die verschiedenen Landschaften von Frankreich und Deutschland entwickeln.

Ziel dieses Projektes ist es, auf kritische und persönliche Weise eine zeitgenössische Vision der Grenz- und Erinnerungsräume umzuschreiben, neu zuschreiben und zu interpretieren.

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